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Kraftlos

Wochenlanges, mattes Dahinschreiten... zombeähnliche Wahrnehmung der Umwelt...

Nun ist es so weit, ich bin tatsächlich krank!

Fast zwei Wochen lang hatte ich schon gelengentlich leichten Husten oder mal das Gefühl aufkommender Halsschmerzen, aber seit drei Tagen fühle ich mich echt mies. Nicht, dass ich Fieber oder eine große Erkältung hätte, aber seit zwei Tagen scheint mein Kopf so zuzusitzen, dass ich letztendlich gestern Nacht durch sehr starke, einseitige Ohrenschmerzen aufwachte und durch die Schmerzen gar nicht mehr einschlafen konnte. Scheiße!

Weiß gar nicht, wann ist das letzte Mal Ohrenschmerzen hatte. Dr. Google lieferte zumindest gleich ein paar Hausmittelchen-Empfehlungen wie Wärmekissen und Kamillenteebeutel. Half aber spontan alles nichts und so Griff ich nach vielen Jahren mal wieder zu einem Aspirin. Heute geht es schon wieder besser, aber habe spontan doch ein paar Freunden abgesagt, die mich besuchen wollten, da ich nicht dafür verantwortlich sein möchte, wenn die durch eine Infektion draufgehen^^

Morgen "feiere" ich mit meinem Freund Elfjähriges. Nunja. Insofern er irgendetwas zu mir aufs gemütliche Sofa bringt!

 

16.12.17 16:14


On tour

Ich hatte noch nie das Problem, dass ich nachts aufwache und mich 3-4Stunden lang durch das Bett wälze. Ich muss endlich anfangen, runterzufahren. Wenn sich der Körper schon meldet, ist das sicherlich kein gutes Zeichen...

Klar, die Arbeit muss sein. Das lässt sich erst ällmählich ändern, geht nicht von jetzt auf gleich. Aber mein Freund sagt auch, dass ich manchmal schon fast zwanghaft unterwegs bin mit Freunden und mich auch dadurch vielleicht nicht entspannen kann ...denn wenn ich im Anschluss zu Hause bin, dann arbeite ich wieder.

Ich erinnere mich noch an die Situation damals, mit 12/13Jahren. Ich war viel zu Hause, habe viel gemalt, gezeichnet, genäht. Nicht, dass ich nicht unterwegs gewesen wäre, aber ich hatte Spaß mit meinen 2-3besten Freunden und war eher ruhiger. Irgendwann saß ich draußen im Garten, habe gezeichnet und mein Vater meinte zu mir: "Du bist nicht so wie deine kleine Schwester. Du hast nicht so viele Freunde. Aber das ist nichts Schlimmes, ich hatte auch nie viele Freunde!"

Ich glaube, mich hat niemals eine Situation so geprägt wie diese. Um nicht so zu enden wie er, machte ich damals eine 180Grad-Drehung und seitdem hat sich daran nichts mehr geändert...
27.11.17 13:07


Feierei

Es tat so gut, sich vor ein paar Tagen mit den ehemaligen Kolleginnen auszutauschen und zu hören, dass es den Dreien momentan nicht viel besser geht als mir. Es ist also jobbedingter Stress, einfach eine kurze vollgestopfte Phase, in der einem 100 Kleinigkeiten im Kopf herumschwirren.

Als aufmunternde Gegenleistung werde ich jedes Wochenende mit mindestens einer tollen Party entlohnt. Fast alle Freunde und Bekannte haben momentan Geburtstag und feiern im kleinen oder größeren Kreis. Bald stehen die Familiengeburtstage und Feiertage an, darauf freue ich mich auch schon sehr. Und nicht zu vergessen: mein eigener Geburtstag! Dieses Jahr noch werde ich 30!! (^w^)

Der Tanzkurs, den ich momentan mache, macht super viel Spaß und ich musste meinen Freund nichtmals fragen, ob er verlängern möchte. Er meinte, es sei doch nicht verkehrt, zumindest ein gemeinsames Hobby zu haben - da hat er natürlich absolut recht!^^ Ich hab es mir anfangs so vorgestellt, als würde mir die Tanzschule etwas mehr weibliches Bewegungsvermögen in den Körper treiben, aber neben dem Hüftschwung meines Freundes wirke ich höchstwahrscheinlich noch Stock-im-Arsch-iger als sonst...

Momentan sitze ich gerne wieder in meinem Lieblings-Café, um dort Klausuren und Klassenarbeien zu korrigieren. Irgendwie habe ich dann nicht das Gefühl, dass ich wirklich arbeite. Das geht so von der Hand.

22.11.17 17:02


Vielleicht etwas weniger Kaffee...

Tatsächlich gibt es ab einem gewissen Punkt keine Motivation mehr, einen Blogeintrag zu verfassen. Das ist hauptsächlich und eigentlich immer nur dann der Fall, wenn ich von so unendlich vielen tollen und spannenden Dingen berichten möchte, die ich erlebt habe, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Dieser Blogeintrag wird nichts von dem gerecht, was ich in den letzten Wochen erleben durfte, aber - und das ist der wichtige Teil - so komme ich hoffentlich wieder in den Schreibfluss.


Seit einer Woche hat mich wieder der Alltag des Schullebens ergriffen. Ich bin noch immer der Meinung, dass ich den besten Job auf der Welt haben, noch dazu an einer Schule, deren Kollegen ich wirklich schätze. Die positive Atmosphäre im Lehrerzimmer, die "fiesen" Sprüche, die man sich auf dem Flur drückt und die eigentlich immer freundlichen Schüler tragen da ihren Teil zu bei.

In den Ferien habe ich so gut wie nichts für die Schule getan, daher habe ich momentan ein paar dicke Hummeln mehr im Hintern, als mir lieb wäre. Ich gehe aber davon aus, dass es sich in den nächsten 1-2Wochen gelegt hat. Der Stressbelastung ist momentan so hoch, dass ich trotz 8Stunden Schlaf pro Nacht ein Liedchen von Extrastyolen und zuckenden Augenlider trällern kann. Ein Lied über mein Lid. Ein Lid-Lied, quasi... xD

Denke aber, dass es daran liegt, dass ich in letzter Zeit zu viel unternommen habe. In den Ferien war ich 8Tage lang in NYC, im Anschluss noch je einen Tag in Aachen und Hamburg, um dort Freunde zu besuchen.

Dieses Wochenende, zumindest Samstag und Sonntag, habe ich rein gar nichts unternommen, sondern stattdessen mit Muckelhose und Tee auf dem Sofa gelegen und Klausuren korrigiert. Hmm ...so im Nachhinein betrachtet war das gar nicht so viel entspannter als ein Tag bei Freunden(^_^)'

Nunja.

Unterricht für morgen ist im Café-sitzend geplant (...ich liebe diesen Job, hatte ich das schon erwähnt??), ab geht's nach Hause. Weiterkorrigieren und später zum Tanzkurs mit Freunden und Freund

13.11.17 15:01


Sommer

Und wieder ist ein Sommer verstrichen. Die letzten verregneten Tage kündigen mit ihrer morgendlichen Kühle zweifelsfrei den aufkommenden Herbst an - meine Lieblingsjahreszeit! Nungut, freuen würde ich mich über etwas mehr Spätherbst-Sonne auch, denn ich hoffe noch auf einige trockene Tage, damit ich ein paar Runden Rad um den See fahren kann.

Der letzte Sommer, den ich in den Zwanzigern verbringe. Ich zähle tatsächlich nicht zu den Menschen, die von sich behaupten könnten, sie bekämen ihren Po nicht hoch. Die erste Woche der Sommerferien habe ich unser Wohnzimmer von Grund auf renoviert, war im Anschluss drei Wochen mit dem Rucksack in Spanien. Zunächst zwei Wochen im Norden Wandern und fremden Menschen begegnen, dann direkt eine Woche mit meiner kleinen Schwester Strandurlaub im Osten, am Mittelmeer. Beides war wunderschön und geprägt von unglaublich erfüllenden und entspannten Momenten. Eine kurze Woche zu Hause, in der ich etwas für die Arbeit vorbereitren musste, danach allerdings eine weitere halbe Woche Urlaub. Diesmal mitein paar Freunden und Zelten am See.

Mittlerweile kann ich von mir behaupten, dass ich es zwar noch immer als kleines "Abenteuer" empfinde, völlig mutterseelenallein durch fremde Länder zu streifen, andererseits habe ich nicht mehr permanent die kleine Angst im Hinterkopf, die mir ständig vor Augen führt, was alles im worst case passieren könnte. Bin da schon recht gelassen geworden. Psychisch gesehen bin ich momentan also tiefenentspannt und auch körperlich in absoluter Topform!

Mittlerweile ist die zweite Woche angebrochen und ich fühle mich an meinem neuen Arbeitsplatz von Tag zu Tag weniger fremd und vor allem: wohl! Sehr, sehr wohl! Eine Hand voll Menschen haben gemeinsam mit mir komplett neu angefangen und so genieße ich momentan eine Art Grüppchen-Welpenschutz: alle sind verwirrt, keiner weiß Bescheid, aber alle anderen helfen gerne aus und haben sehr gut Laune.

Zufriedenheitslevel 100%!!

6.9.17 19:39


Mit dem heutigen Tag...

...endet Lebenskapitel 136. Letzter Tag an der Schule, an der ich für 2,5Monate unterrichten durfte. Letzter Cappuccino auf dem Stammplatz im Bahnhofscafé, letztes Mal die paar Kollegen sehen, Schlüssel abgeben und Vertretungsstundenformular einreichen. Unterricht findet heute aufgrund der Zeugnisvergabe natürlich nicht mehr statt, allerdings gibt es im Anschluss noch ein kleines „Pflichtauflaufen“, da ein Kollege in den Ruhestand verabschiedet wird, den ich nichtmals kenne...Werde mich spätestens nach einer Stunde loseisen, da ich direkt mit der Renovierung meines Wohnzimmers starten möchte. Habe gestern beim Möbelgucken mit meinem Freund ein paar tolle Sofas gesehen. Jetzt, wo ich weiß, dass die Ferien bezahlt werden, denke ich zwar auch über ein neues nach, aber bei Preisen von 1300€ aufwärts frage ich mich, ob die Menschen keine anderen Sorgen in ihrem Leben haben O_o
14.7.17 10:00


Sommerferien...

...naja, fast! Offiziell beginnen die Ferien erst am Samstag, aber diese letzte Schulwoche kann man nun wirklich nicht mehr als Arbeitswoche bezeichnen. Die Schüler sind durch und selbst die meisten Lehrer schauen seit gut zwei(!!) Wochen nur noch Spielfilme und Dokumentationen. Ich langweile mich zu Tode!

„Und, was habt ihr heute schon Feines gemacht in den anderen Fächern?“ - „Ne Dokumentationen angeguckt. Zum Thema Mathe.“ - „Oha, Mathe? Worum ging's denn da?“ - „Ja... irgendwie Mathe halt...“Ich habe tatsächlich bis zum letzten Stündlein Unterricht geplant. Okay, in einer Stunde waren nur zwei Oberstufenschüler anwesend. “Frau P, ich habe Deadpool und einen Pizzaschneider dabei. Wir könnten Pizza bestellen und in den Kinoraum gehen?“ - „Warum hast du dich auf den Deutschunterricht nie so vorbildlich vorbereitet?“ Während des Films haben wir uns köstlich über die Hirnmasse amüsiert, die auf den Boden spritzte, gleichzeitig entbrannte die Diskussion, was in einem Film bitteschön noch passieren müsse, damit dieser erst ab 18Jahre eingestuft wird :D

Mit der 11 ging hingegen gar nichts. Es ist der erste Kurs, den ich aufgrund der Unwissenheit und Demotivation nicht besonders mochte. Vor allem mochte ich den Gedanken nicht, dass ich die Schüler in meinen befristeten 2,5Monaten nichtmals ansatzweise aufrütteln konnte. Wohingegen das bei allen anderen Kursen in Ansätzen wirklich gut geklappt hat. Ich möchte, dass Schüler kritisch sind und das Schulsystem nicht als endgültig und in Gänze unantastbar betrachten. Erst vorgestern wieder: „Frau M sagte, die Note 1+ ist grundsätzlich nicht zu erreichen.“ So ein bullshit... Die Note gibt es offiziell und wenn ihr sie erreichen wollt, fragt von Vornherein, was ihr dafür leisten müsst.

Gestern war Lehrergrillen an meiner neuen Schule. Alle Lehrer waren ausnahmslos bei bester Laune, freundlich und kontaktfreudig. Eine ehemalige Studien-Buddy ist dort derzeit Referendarin. Es hat mich übermäßig gefreut sie wiederzusehen! Es war eben keine ,Freundin', eher eine sehr gute ,Kollegin'. Erst vor Kurzem hatte ich entdeckt, dass ich ihre Nummer noch eingespeichert habe, wollte sie anschreiben und fragen, was sie so treibt momentan. Solche Zufälle...

Ich übernehme tatsächlich als brandneue Kollegin eine Klassenleitung einer neuen 5. An und für sich kein Problem, dachte ich, arbeiten die Klassenlehrer dort doch in Teams. Ein erfahrener Kollege könnte mir schon erklären, was ich für Rechte und Pflichten habe (Nunja... ich könnte den Kleinen am ersten Schultag ja nichtmals den Weg zum Klo erklären, da ich die Schule überhaupt nicht kenne!! ^^). Gestern am Buffet begrüßte mich dann ein junger Kollege als mein Partner. Ein sehr ...sehr, sehr junger Kollege! :D Er ist auch erst seit 5Monaten an der Schule, also ein Frischling wie ich. „Oha!“, würden einige nun meckern, „da werden wieder unliebsame Aufgaben an Neulinge verteilt!!!“, aber ehrlich gesagt freue ich mich sehr auf dieses kalte Wasser. Klassenleitung und Kunst-LK. Das neue Schuljahr wird endlich wieder eine kleine Herausforderung, an der ich weiter wachse. Super!!!!

Heute war Schulsportfest. Nicht Bundesjugendspiele, sondern stufenbezogen kleine Wettkämpfe. Die Schüler meiner jetzigen 5 hatten tierischen Spaß, ich hingegen habe mich leicht gelangweilt. Natürlich konnte ich Schüler zum anfeuern motivieren und Verletzte pflegen, aber grundsätzlich saß ich oben auf der leeren Tribüne und habe ein wenig den hübschen Referendaren angeschmachtet. Der Penner sieht selbst im Jogger total sexy aus... X_x

Ansonsten steht heute noch ein kleiner Baumarkt-Bummel mit meinem Herzblatt an, da ich in der nächsten Woche unser Wohnzimmer von Grund auf renovieren werde. Nach 7,5Jahren ist endlich das erste Gehalt in der Studentenbude vorhanden, so dass man tatsächlich nicht mehr mach Angebotspreisen sondern Gusto einrichten kann. Ein Träumchen, sag ich euch!Dann bereite ich noch einen kleinen Salat für das Lehrergrillen an meiner Ausbildungsschule vor. Werde da später mit einigen MitReffis aufschlagen. Freue mich!!

13.7.17 11:23


Weile...

Seit dem letzten Blogeintrag ist eine gefühlte Ewigkeit vergangen. Tatsächlich sind es nur 16Tage, allerdings ist seitdem so unendlich viel passiert, dass ich gar nicht weiß, bei welchem Ereignis ich anfangen soll...

Zunächst das Wichtigste: Ich habe einen Job! Auch schon unterschrieben, also alles in trockenen Tüchern! Habe nach den Vorstellungsgesprächen an meinen favorisierten Schulen sogar die Zusagen beider Schulen erhalten und durfte mir meinen zukünftigen Arbeitsplatz daher aussuchen. Kann das noch immer nicht ganz realisieren, aber ich spüre, dass ich ganz tief im Inneren wirklich überglücklich bin. Überschattet wird die Freude momentan von vielerlei Schriftkrams (Notengebung, Versicherungswechsel, amtsärztliche Untersuchung, Formulare zuschicken,...). Bürokratie kann vieles erleichtern, nervt mich momentan allerdings mächtig. Allein gestern Abend setzte ich mich um 20Uhr auf mein Sofa und bearbeitete "mal eben" die benötigten Vertragsformulare. Hat 2,5Stunden gedauert bis der ganze Rotz fertig war... -_-

Momentan bin ich etwas traurig darüber, die Schüler meiner jetzigen Schule hinter mir zu lassen. Ich habe das Gefühl, mit den meisten auf einer sehr guten Ebene zu Arbeiten. Aber naja. Das war an meiner Ausbildungsschule auch so und nun weiß ich, dass es prinzipiell überall möglich ist, eine gute Stimmung zu verbreiten.^^
1.7.17 15:10


Muff

Samstag und Sonntag habe ich all meine Klausuren durchkorrigiert und mir dadurch das nächste lange Wochenende freigeschaufelt.

Hatte bis gerade Klausuraufsichtsvertretung in einer elften Klasse, was bedeutet, dass man sich 45min lang durchgehend langweilt, während man hofft, dass der Magen nicht plötzlich laut aufknurrt. Wenn wenigstens mal ein Handy verbotenerweise laut klingeln oder jemand zu spicken veruchen würde. Aber nix.

Nun sitze ich gerade in einem kleinen Café, dass recht gemütlich sein könnte, wenn auf den Holzstühlen bloß Sitzkissen lägen und der Cappuccino nicht so säuerlich wäre. Werde mir gleich trotzdem noch eine Kürbis Mango Suppe bestellen, denn erstens klingt das außergewöhnlich lecker und zweitens muss ich etwas vorsorgen, denn heute steht noch eine Lehrerkonferenz an, was meinen Arbeitstag auf 19:00Uhr verlängert...

Eigentlich geht es mir heute gar nicht so schlimm, wie das aufgrund meines Rumgejammers wirken mag. Beruflich gesehen läuft es bisher ausgesprochen wunderbar: Auf meine 9Bewerbungen habe ich tatsächlich 9Einladungen erhalten! Diesmal fällt daher vielleicht endlich ein Job für mich ab und ich kann frisch und entspannt durchstarten.

So, noch eine Stunde Rödeln am Laptop, ein kleiner Bummel durch die Stadt und anschließend 4Stunden lang auf dem Popo sitzen und versuchen, nicht einzuschlafen! xD

In den nächsten Tagen werde ich das Häuschen meiner Eltern etwas auf Vordermann bringen, Fenster putzen und Rasen mähen. Vielleicht freuen sie sich, nach dem Urlaub in ein sauberes Heim zurückzukehren.

13.6.17 12:07


Kamerad

Gar keine Frage, es waren interessante, witzige, schockierende aber auch nostalgische Geschichten. Trotzdem fiel es mir häufig schwer, seinen Worten aufmerksam zu folgen. Irgendetwas hatte sich verändert. Sein Geruch, seine Art zu sprechen, sein Humor; das alles war noch so wie damals. Vor knapp drei Jahren hatte ich ihn schon einmal getroffen, nachdem wir uns drei Jahre nicht gesehen hatten. Damals war alles wie immer. Diesmal, weitere drei Jahre später hatte sich tatsächlich irgendetwas verändert. Manchmal überlegte ich, ob er sich beim Zuhören ebenfalls denkt, dass wir uns – zumindest äußerlich –  auffällig verändert hatten. Dass in diesem Moment plötzlich offensichtlich war, was jeden Menschen betrifft. Dass schon viel unserer Zeit vergangen war. Dass wir irgendwie tatsächlich altern

7.6.17 19:27


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